Unbenannt #141Cindy Sherman · 1985
Schwarzweißfotografie
Fotografie
Zeitgenössische Kunst
1985
– Zeitgenössisch
184.0 x 125.0 cm
Das Feministische Institut
Cindy Sherman (1954 –)
Cindy Sherman dekonstruiert Identität & Geschlechterrollen in ihren ikonischen Selbstporträts. Entdecken Sie ihre bahnbrechende Kunst, die Medienkritik & Performance verbindet.
Das Feministische Institut (New York City, Vereinigte Staaten von Amerika)
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Die Komposition eines Charakters
Eine Schwarz-Weiß-Fotografie aus dem Jahr 1985 präsentiert eine einzelne Figur in einem Innenraum. Der Mann auf dem Bild trägt eine karierte Jacke und eine dunkle Augenklappe, die das linke Auge bedeckt und an eine Piratenkostümierung erinnert. Sein Gesicht ist sichtbar, wenngleich die Augenklappe eine Seite seines Blicks verbirgt. Das Licht wirft Schatten über die Texturen des Stoffes und der Haut. Im Hintergrund befinden sich zwei Stühle im Raum; einer steht links in der Nähe des Mannes, während ein weiterer weiter hinten rechts platziert ist. Eine Handtasche liegt auf dem Boden links neben dem Motiv, und eine Krawatte hängt in der Nähe. Die Anordnung dieser Objekte – der Stuhl, die Tasche und das hängende Kleidungsstück – deutet auf einen Raum hin, der für eine Performance oder ein kostümbezogenes Ereignis vorbereitet wurde.
Technik und kontextueller Rahmen
Das Werk nutzt die monochrome Fotografie, um Kontrast und Form zu betonen. Durch den Verzicht auf Farbe verlagert sich der Fokus auf die Muster der karierten Jacke und die Schroffheit der Augenklappe vor dem Hintergrund der Haut. Dieses Stück entstammt einer Phase im Jahr 1985, in der die Künstlerin Themen rund um Märchen und groteske Erzählungen untersuchte und dabei oft Prothesen sowie theatralische Elemente einsetzte, um Personas zu erschaffen. Die Fotografie fungiert als Studie einer konstruierten Identität, bei der das Subjekt durch Kleidung und Accessoires eine spezifische Rolle annimmt. Das Vorhandensein alltäglicher Gegenstände wie einer Handtasche und einer Krawatte neben dem Kostüm erzeugt eine Spannung zwischen der banalen Umgebung und dem theatralischen Charakter. Diese Methode, das Selbst als Modell zu nutzen, ermöglicht eine Untersuchung darüber, inwieweit eine Persönlichkeit durch äußere, oberflächliche Merkmale geformt wird.
Über dieses Kunstwerk
- Titel: Unbenannt #141
- Künstler: Cindy Sherman
- Jahr: 1985
- Originalmaße: 184.0 x 125.0 cm
- Format: Hochformat
- Urheberrechtlicher Status: Urheberrechtlich geschützt
- Ausstellung/Standort: Das Feministische Institut
- Bewegung: Zeitgenössische Kunst
- Epoche: – Zeitgenössisch
- Kontext des Werks: performance von geschlechterrollen, dekonstruktion von identität
Eckdaten
- Medium: Schwarz-Weiß-Fotografie
- Subject or theme: Märchen, groteske Erzählungen
- Location: The Feminist Institute, New York City
- Artistic style: Dekonstruktion der Identität
- Notable elements or techniques: Kostümierte Figur, theatralische Performance
Fragen und Antworten
Ist "Unbenannt #141" von Cindy Sherman im Hoch-, Quer- oder Quadratformat angeordnet?
"Unbenannt #141" von Cindy Sherman hat ein Hochformat-Format. Das Format beschreibt die Proportionen der Komposition.
Was für ein Kunstwerk ist "Unbenannt #141"?
"Unbenannt #141" ist ein Werk der Gattung Fotografie.
In welche Phase von Cindy Shermans Schaffen lässt sich "Unbenannt #141" einordnen?
„Unbenannt #141“ entstammt der Spätwerk von Cindy Sherman. Diese Einordnung setzt das Werk in Bezug zur künstlerischen Entwicklung des Künstlers.