der JägerFernando BoteroNone
Öl auf Leinwand
Wandkunst
– Zeitgenössische Kunst
Fernando Botero (1932 – 2023)
Kolumbianischer figurativer Künstler des Boterismo, bekannt für voluminöse, abgerundete Figuren in Gemälden und Bronzeskulpturen.
Identifikation von le chasseur von Fernando Botero
Das vor uns liegende Werk trägt den Titel le chasseur, ein Gemälde des kolumbianischen Künstlers Fernando Botero. Geboren 1932 in Medellín, Kolumbien, entwickelte Botero eine einzigartige visuelle Sprache, die schließlich in den bedeutendsten Kulturzentren der Welt große Aufmerksamkeit erregen sollte. Er blieb eine prägende Gestalt der Kunstwelt, bis er am 15. September 2023 im Alter von 91 Jahren in Monaco verstarb.
In diesem spezifischen Werk erkundet der Künstler seinen charakteristischen Umgang mit Volumen und Präsenz. Die Motivik zeigt einen Mann mit Cowboyhut, der eine Waffe hält und von seinem Hund begleitet wird. Diese Figur ist in eine bergige Landschaft eingebettet, während im Hintergrund Schafe und weitere Gestalten die Szenerie ergänzen. Die Komposition konzentriert sich dabei auf das physische Gewicht der Subjekte – ein Markenzeichen der künstlerischen Laufbahn des Meisters.
Die Komposition und die visuellen Elemente
Die Szenerie entfaltet sich in einer weitläufigen Außenlandschaft, in deren Zentrum ein Mann steht, der einen Cowboyhut und ein schwarzes Hemd mit einer markanten roten Krawatte trägt. Er hält eine Waffe in den Händen, wobei seine gesamte Erscheinung durch eine schwere, physische Voluminosität definiert wird. Zu seinen Füßen blickt ein Hund zu ihm auf, der eng an der Beine des Mannes positioniert ist. Diese zentrale Interaktion wird von einer bergigen Landschaft eingerahmt, die sich in den Hintergrund zurückzieht und dem rauen Gelände eine beeindruckende Tiefe verleiht.
Die Anordnung der Figuren erzeugt eine stille Spannung innerhalb der Landschaft. In der Ferne sind weitere Menschen erkennbar, die der Wildnis eine Ebene sozialer Präsenz verleihen. Um die Komposition auszubalancieren, wurden zwei Schafe im Bildraum platziert; eines befindet sich auf der linken Seite, während das andere eher zur rechten Seite hin positioniert ist. All diese Elemente wirken zusammen, um durch eine sorgfältige Verteilung von Gewicht und Form eine abenteuerliche Atmosphäre im Stil des Wilden Westens zu erschaffen.
Technik und materielle Beschaffenheit
Dieses im Jahr 1980 geschaffene Werk wurde in Öl auf Leinwand ausgeführt. Das Medium ermöglicht eine besondere Dichte in der Farbauftragung, welche die schwere, voluminöse Präsenz unterstreicht, die für den künstlerischen Ansatz des Meisters so charakteristisch ist. Die Dimensionen des Kunstwerks sind mit einer Größe von 181,3 x 149,8 cm (71 3/8 x 59 in.) beachtlich und verleihen dem Werk eine imposante physische Ausstrahlung, sobald man es in seiner Gegenwart betrachtet.
Das Gemälde stellt ein herausragendes Beispiel der hispanisch-zeitgenössischen Schule dar. Die Art und Weise, wie das Öl aufgetragen wurde, erzeugt eine haptische Qualität, welche das Gewicht der Figuren und der Landschaft eindrucksvoll betont. Dabei liegt ein bewusster Fokus darauf, wie die Form den Raum einnimmt; die spezifischen Eigenschaften der Farbe werden genutzt, um ein Gefühl von Masse und physischer Schwerkraft innerhalb der Komposition zu etablieren.
Provenienz und Sammlungsgeschichte
Die Geschichte dieses Werkes ist bemerkenswert geradlinig und lässt sich bis in die Hände des Künstlers selbst zurückverfolgen. Die Provenienz beginnt in Paris, von wo aus das Gemälde am 4. November 1980 seinen nächsten Bestimmungsort erreichte. Kurz darauf wurde das Werk im Jahr 1980 vom Künstler gestiftet – eine Geste, die ihm einen festen Platz innerhalb einer bedeutenden institutionellen Sammlung sicherte.
Seine Präsenz in der Öffentlichkeit wurde durch mehrere bemerkenswerte Auftritte gefestigt. Ende 1980 wurde das Gemälde in der Marlborough Gallery in New York gezeigt, im Rahmen einer Ausstellung, die vom 7. November bis zum 2. Dezember stattfand. Diese Zeit markierte einen entscheidenden Moment für die Sichtbarkeit des Werkes innerhalb der amerikanischen Kunstszene.
Später wurde das Gemälde Teil eines größeren historischen Narrativs, als es in die Ausstellung „America's Smithsonian: 150th Anniversary Exhibition“ aufgenommen wurde. Diese Ausstellung fand zwischen 1996 und 1998 statt und zementierte die Stellung des Werkes innerhalb des permanenten Bestands der Smithsonian Institution weiter. Es verbleibt als Geschenk des Künstlers als Teil der Sammlung des Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington, DC.
Ausstellungs- und Museumsgeschichte
Die Geschichte dieses Werkes ist untrennbar mit den institutionellen Sammlungen der Smithsonian Institution in Washington, DC, verwoben. Es wurde in bedeutenden Ausstellungen präsentiert, welche die Präsenz kolumbianischer Künstler innerhalb der amerikanischen Museumslandschaft hervorheben. Ein bemerkenswertes Beispiel hierfür war die Ausstellung mit dem Titel „Columbia at the Smithsonian: The Columbian Presence in the Collections of the Smithsonian“, die vom 6. September bis zum 15. Oktober 2006 im Smithsonian Institution Latino Center stattfand.
Gegenwärtig ist das Gemälde Teil der ständigen Sammlung der Smithsonian Institution. Es wird im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington, DC, aufbewahrt. Diese Platzierung stellt sicher, dass das Werk für all jene, die sich mit der Entwicklung der zeitgenössischen hispanischen Kunst und der spezifischen volumetrischen Formensprache des Künstlers befassen, dauerhaft zugänglich bleibt.
Wo man das Kunstwerk heute sehen kann
Dieses Werk ist in der permanenten Sammlung der Smithsonian Institution beheimatet. Es wird im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington, DC, aufbewahrt. Besucher, die das Gemälde in seinem physischen Kontext erleben möchten, finden es als Teil dieser bedeutenden institutionellen Bestände vor.
Die Präsenz des Gemäldes in dieser Sammlung ist auf eine Schenkung des Künstlers im Jahr 1980 zurückzuführen. Es ist unter der Inventarnummer 80.111 katalogisiert. Diese Platzierung stellt sicher, dass das Werk für all jene, die die spezifischen Volumina und Formen untersuchen, welche die mittlere Schaffensphase des Künstlers charakterisieren, dauerhaft zugänglich bleibt.
Über dieses Kunstwerk
- Titel: der Jäger
- Künstler: Fernando Botero
- Format: Hochformat
- Urheberrechtlicher Status: Urheberrechtlich geschützt
- Medium: Öl auf Leinwand
- Epoche: – Zeitgenössische Kunst
- Medium: Wandkunst
- Hauptfarbe: Kobaltviolett
- Verwendungszweck: Gesprächsanregend
- Schlagworte: berglandschaft, cowboy mit hund, übersteigerte volumina
Eckdaten
- Movement: Hispanische Zeitgenössische Kunst
- Year: 1980
- Dimensions: 71 3/8 x 59 in. (181.3 x 149.8 cm)
- Medium: Öl auf Leinwand
- Artistic style: Boterismo
Fragen und Antworten
Ist die Abbildung von "der Jäger" von Fernando Botero gemeinfrei?
Die urheberrechtliche Situation für "der Jäger" von Fernando Botero: Das Werk ist noch urheberrechtlich geschützt. Dies bestimmt, ob Reproduktionen des Bildes frei erstellt werden dürfen.
Welche emotionale Stimmung vermittelt "der Jäger" von Fernando Botero?
„der Jäger“ vermittelt ein Dramatisch Gefühl. Der emotionale Ton beschreibt den Eindruck, den das Werk hinterlässt.
Wie wird die Farbpalette von "der Jäger" von Fernando Botero beschrieben?
"der Jäger" von Fernando Botero verwendet eine Dunkle Farbtöne-Farbpalette. Diese Palette bestimmt den gesamten farblichen Charakter des Werkes.