SelbstporträtPhilip Alexius de László · 1911

  • MalmediumÖl auf Leinwand
  • MaterialartWandkunst
  • KunstrichtungImpressionismus
  • Entstehungsdatum1911
  • KunstperiodeModerne
  • MuseumUngarische Nationalgalerie

Philip Alexius de László (1869 – 1937)

Philip de László (1869-1937): Erkunden Sie Porträts von Königlern und Aristokraten von diesem anglo-ungarischen Meister. Entdecken Sie Realismus, Gesellschaftskunst und sein Erbe.

Ungarische Nationalgalerie (Budapest, Ungarn)

Entdecken Sie die ungarische Kunstgeschichte im Ungarischen Nationalgalerie in Buda Castle! Erkunden Sie Meisterwerke von der mittelalterlichen bis zur zeitgenössischen Periode, darunter Werke von Munkácsy & Rippl-Rónai.

Identifikation des Selbstporträts

In diesem 1911 entstandenen Ölgemälde auf Leinwand wendet der Künstler Philip de László den Blick nach innen. Das Werk mit dem Titel Selbstporträt präsentiert eine unmittelbare Begegnung mit dem Maler selbst, Philip Alexius de László. Es ist ein stiller Moment der Introspektion, eingefangen in einer Phase gefestigter beruflicher Reputation. Das Subjekt und der Schöpfer sind eins, was einen seltenen Einblick in den Mann gewährt, der sich hinter den formellen Porträts der europäischen Elite verbirgt.

Das Gemälde dient als persönliches Zeugnis von Philip de László. Indem er sich selbst darstellt, liefert der Künstler eine Studie seiner eigenen Gesichtszüge, einschließlich seines Schnurrbarts und des von ihm getragenen Hutes. Diese Entscheidung ermöglicht ein Maß an kritischer Genauigkeit und Ehrlichkeit, das oft fehlt, wenn er mit den gesellschaftlichen Anforderungen seiner Klientel aus der High Society beschäftigt ist. Das Werk bleibt ein bedeutendes Beispiel für seine Fähigkeit, Charakter durch eine fokussierte, singuläre Perspektive zu beobachten und zu übersetzen.

Komposition und visuelle Details

Die Komposition konzentriert sich ganz auf das Subjekt, einen Mann in formeller Kleidung. Er trägt einen Hut, der den oberen Teil der Figur einrahmt, während ein markanter Schnurrbart seinen Gesichtszügen eine besondere Distinktion verleiht. Die Anordnung der Figur nimmt einen großen Teil des Bildraums ein, wodurch eine ausgewogene und beständige Präsenz entsteht. Sein Blick ist leicht zur Seite gerichtet und vermeidet so die direkte Konfrontation mit dem Betrachter, was dem Werk eine stille, kontemplative Qualität verleiht.

Ein dunkler Hintergrund umgibt die Gestalt und lässt jegliche Ablenkungen durch die Umgebung entfallen. Diese Wahl des Settings rückt das Subjekt in den Vordergrund und stellt sicher, dass die Aufmerksamkeit voll und ganz auf den Texturen seiner Kleidung und den Nuancen seines Ausdrucks liegt. Die Lichtführung betont die Konturen seines Gesichts sowie die feinen Details seiner Körperpflege. Es zeigt sich eine bewusste Sparsamkeit in der Nutzung des Raumes, die es der Silhouette und der Haltung des Mannes ermöglicht, das visuelle Gewicht des Kunstwerks zu definieren.

Technische Details und Medium

Dieses Werk wurde in Öl auf Leinwand ausgeführt, eine Wahl, die eine akribische Wiedergabe der Gesichtszüge des Subjekts und der subtilen Texturen seiner Kleidung ermöglicht. Die meisterhafte Handhabung des Mediums verleiht dem Bild eine spürbare Präsenz, insbesondere in der Art und Weise, wie das Licht mit den Hauttönen und dem Stoff des Hutes interagiert. Der Farbauftrag ist kontrolliert und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters durch präzise Pinselführung gezielt auf den Charakter des Dargestellten.

Die physische Präsenz des Kunstwerks wirkt intim. Es misst 56 cm in der Höhe und 46 cm in der Breite. Der Keilrahmen, der die Leinwand stützt, hat die Maße 55,9 × 46 cm (22 × 18 1/8"). Dieser Maßstab begünstigt eine nahe, persönliche Begegnung mit dem Porträt und lädt zu einer stillen Beobachtung jener Details ein, die den Gesichtsausdruck und den sozialen Status des Mannes definieren.

Geschichte und Sammlungen

Dieses Porträt nimmt einen bedeutenden Platz innerhalb der Sammlung der Ungarischen Nationalgalerie ein. Ursprünglich wurde es für den Vasari-Korridor in Auftrag gegeben – eine Platzierung, die von der beabsichtigten Bedeutung des Werkes und dem hohen Ansehen des Künstlers in jener Epoche zeugt. Das Kunstwerk ist unter der Inventarnummer FK1011 katalogisiert und wird zudem durch die Objektnummer HU900001 identifiziert.

Die Provenienz dieses Meisterwerks ist untrennbar mit der persönlichen Geschichte des Künstlers und seiner Verbindung zur Ungarischen Nationalgalerie verwoben. Es bleibt ein zentraler Bestandteil des institutionellen Schatzes, bewahrt als ein zeitloses Zeugnis der eigenen Gestalt des Künstlers aus dem Jahr 1911.

Wo man das Werk bewundern kann

Dieses Porträt ist in der ständigen Sammlung der Ungarischen Nationalgalerie untergebracht. Es bleibt ein bedeutender Teil ihres Bestandes und verkörpert einen zutiefst persönlichen Moment, den der Künstler im Jahr 1911 für die Nachwelt festhielt. Obwohl das Werk Teil dieser hochgeschätzten Sammlung ist, ist es derzeit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Seine Präsenz in der Galerie sichert jedoch seine Bewahrung für zukünftige Studien und die Wertschätzung kommender Generationen.

Für Kunstliebhaber, die das Werk mit eigenen Augen sehen möchten, befindet es sich in der Ungarischen Nationalgalerie. Da es momentan nicht ausgestellt ist, empfiehlt es sich, den spezifischen Ausstellungsplan der Galerie zu prüfen, um zu erfahren, wann es wieder zugänglich gemacht wird. Es ist ein stilles, bescheidenes Werk, das einen geduldigen Betrachter belohnt, sobald es schließlich aus seinem derzeitigen Ruheplatz ans Licht geholt wird.


Über dieses Kunstwerk

  • Titel: Selbstporträt
  • Künstler: Philip Alexius de László
  • Jahr: 1911
  • Format: Hochformat
  • Urheberrechtlicher Status: Gemeinfreiheit
  • Ausstellung/Standort: Ungarische Nationalgalerie
  • Bewegung: Impressionismus
  • Medium: Öl auf Leinwand
  • Schöpferische Phase: Spätwerk
  • Inventarnummer: FK1011

Eckdaten

  • Notable elements or techniques: Sorgfältige Details, lebendige Farbpalette
  • Title: Selbstporträt
  • Location: Ungarische Nationalgalerie, Budapest
  • Medium: Öl auf Leinwand
  • Dimensions: 55,9 × 46 cm

Fragen und Antworten

Wie ist die Farbkomposition von "Selbstporträt" von Philip Alexius de László aufgebaut?

Die Farbkomposition von "Selbstporträt" von Philip Alexius de László vereint einen Sanft Kontrast mit einer Disharmonische Farbpalette Harmonie.

Welcher Kunstrichtung lässt sich "Selbstporträt" von Philip Alexius de László zuordnen?

Die mit "Selbstporträt" von Philip Alexius de László verbundene Stilrichtung ist Impressionismus. Diese Klassifizierung ordnet das Werk in den Kontext verwandter Künstler und Kunstwerke ein.

Welche Grundfarbe prägt "Selbstporträt" von Philip Alexius de László?

Ein Spektrum von Grün bis Violett Farbton durchzieht "Selbstporträt" von Philip Alexius de László.

© 2026 mus3ums.com