Ursprung und Geschichte der Fondation Beyeler
Die Fondation Beyeler wurde im Jahr 1982 von Ernst Beyeler und Hilda Kunz ins Leben gerufen. Ernst Beyeler war ein bedeutender Schweizer Kunsthändler und Sammler, dessen tiefes Bestreben es war, seinen privaten Kunstschatz der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Stiftung verwaltet heute die Kunstsammlungen von Hildy und Ernst Beyeler und stellt sicher, dass ihre erworbenen Meisterwerke bewahrt und in ihrer vollen Pracht präsentiert werden können. Das Institut hat seinen Sitz in Riehen, unweit von Basel in der Schweiz.
Die Entstehung des dauerhaften Heims der Stiftung war ein Prozess, der mehrere Phasen der Planung und des Bauens durchlief. Nach einer Phase von Verzögerungen beim Bau wurde das Museum im Jahr 1997 feierlich eingeweiht. Der Standort im Berowerpark schafft eine harmonische Verbindung zwischen der Architektur und der umgebenden Landschaft von Riehen, wodurch das Gebäude organisch in seine Umgebung eingebettet wird.
Die Sammlung aus moderner und traditioneller Kunst
Die Sammlung umfasst etwa 400 Werke des klassischen Modernismus. Sie besticht durch bedeutende Beiträge von Claude Monet, Paul Cézanne und Vincent van Gogh. Zu den Schätzen der Sammlung gehören zudem 23 Picassos sowie Werke von Pablo Picasso, Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Francis Bacon. Diese Klassiker werden in einen Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten von Louise Bourgeois, Wolfgang Tillmans und Gerhard Richter gesetzt.
Über den europäischen Modernismus hinaus beherbergt die Stiftung etwa 25 Objekte der Stammeskunst aus Afrika, Ozeanien und Alaska. Diese Auswahl bildet einen ganz bewussten Gegenpol zum westlichen Kanon innerhalb der permanenten Sammlung. Die kuratorische Anordnung dieser Werke spiegelt die ganz persönlichen und spezifischen Sichtweisen wider, die Hildy und Ernst Beyeler auf die Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts geprägt haben.
