Museum OstwallDortmund, Deutschland

Eckdaten

  • Historical periods: moderne
  • Movements:
    • deutscher expressionismus
    • impressionismus/post-impressionismus
  • Location: Dortmund, Deutschland
  • Alternate names:
    • Museum am Ostwall
    • Museum Ostwall im Dortmunder U
    • U-Tower
    • Dortmunder U
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  • Mediums: öl auf leinwand
  • Art types: wandkunst
  • Works on APS: 3
  • Featured artists:
    • August Macke
    • Lovis Corinth
    • Wilhelm Morgner

Die Geschichte und Ursprünge des Museum Ostwall

Das Museum Ostwall fungiert als eine Institution für moderne und zeitgenössische Kunst in Dortmund, Deutschland. Die Gründung der Institution erfolgte in den späten 1940er Jahren, inmitten einer Ära des tiefgreifenden Wiederaufbaus. Mit seiner ersten Ausstellung im Jahr 1949 unter dem Namen Museum am Ostwall etablierte es sich als eines der ersten deutschen Nachkriegsmuseen, das sich der Kunst des 20. Jahrhunderts verschrieben hatte.

Die Fundamente der Sammlung sind in einer komplexen Geschichte verwurzelt. Die ursprüngliche Zusammenstellung der Werke umfasste auch Stücke, die von den Nationalsozialisten als „entartete Kunst“ klassifiziert worden waren. Dieser frühe Erwerbsprozess trug maßgeblich dazu bei, den Fokus der Institution auf die Moderne zu lenken. Über die Jahrzehnte hinweg konnte das Museum seinen Bestand durch verschiedene Akquisitionen kontinuierlich erweitern, darunter die im Jahr 1957 erworbene Gröppel-Sammlung.

Über einen Großteil seiner Existenz hinweg war das Museum in einem Gebäude am Ostwall untergebracht, einer Straße, die dem Verlauf der alten Stadtmauern von Dortmund folgt. Dieser ursprüngliche Standort beherbergte zudem einen kleinen Skulpturengarten. Nach der Schließung des alten Gebäudes im Juni 2009 zog das Museum in das Dortmunder U um. Im Oktober 2010 wurde es im U-Tower wiedereröffnet und führt seine Mission nun in diesem siebenstöckigen, ehemaligen Brauerei- und Lagergebäude fort.

Die Architektur des Dortmunder U

Seit dem Jahr 2010 findet das Museum seine Heimat im Dortmunder U, einem imposanten, siebenstöckigen Bauwerk in Dortmund, Deutschland. Bevor dieses Gebäude seine heutige Bestimmung fand, diente es als Brauerei und Lagerhaus der Dortmund Union. Heute ist es ein lebendiger Teil des Dortmunder U Kreativkomplexes und bietet einen vertikalen Raum für moderne und zeitgenössische Kunst. Das Museum selbst residiert in den oberen Etagen dieses markanten Turms.

Der heutige Standort markiert einen tiefgreifenden Wandel gegenüber dem ursprünglichen Sitz der Institution. Das erste Museum befand sich in einem Gebäude am Ostwall, das einst auch einen kleinen Skulpturengarten beherbergte. Dieser Ort diente der Sammlung über Jahrzehnte hinweg, bis der Umzug in den U-Tower eingeleitet wurde. Mit diesem Übergang wanderte die gesamte Sammlung vom Straßenniveau des Ostwalls hinein in die industrielle Architektur des Brauerturms.

Bedeutende Sammlungen und künstlerische Strömungen

Die Sammlung spannt einen weiten Bogen vom Expressionismus über die klassische moderne Kunst bis hin zur Gegenwart. Sie umfasst Gemälde, Skulpturen, Objekte und Fotografien aus dem 20. Jahrhundert, ergänzt durch einen bedeutenden Bestand von über 2.500 Grafiken. Diese Werke spiegeln die Evolution der Moderne wider, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Entwicklung des deutschen Expressionismus liegt. Dies beinhaltet maßgebliche Repräsentationen der Künstlergruppe Die Brücke sowie der Gruppe Der Blaue Reiter, wobei Letztere Werke von Wassily Kandinsky und Franz Marc vereint.

Das Museum beherbergt zudem Werke, die der Fluxus-Bewegung zuzuordnen sind. Dieser Teil der Sammlung umfasst unter anderem Arbeiten von Joseph Beuys und Nam June Paik. Die enorme Bandbreite der Bestände ermöglicht eine tiefgehende Auseinandersetzung mit verschiedensten Genres des 20. Jahrhunderts, einschließlich der Informel, der Op Art und der Konkreten Kunst. Die kuratorische Auswahl setzt sich konsequent bis zur zeitgenössischen Kunst fort und bewahrt dabei stets den Fokus auf den tiefgreifenden Wandlungen der visuellen Sprache im Laufe des letzten Jahrhunderts.

Meisterwerke und herausragende Kunstwerke

Die Sammlung umfasst bedeutende Werke von August Macke, Otto Mueller, Emil Nolde und Karl Schmidt-Rottluff. Diese Stücke repräsentieren zentrale Figuren in der Entwicklung der modernen Kunst. Zudem beherbergt das Museum 26 Grafiken von Pablo Picasso, die in den 1940er und 1950er Jahren entstanden sind. Diese Arbeiten sind Teil eines umfassenderen Bestandes, der Künstler wie Joan Miró, Marc Chagall, Salvador Dalí und Otto Dix vereint. Zu den weiteren bemerkenswerten Beständen zählen Werke von Lyonel Feininger, Alberto Giacometti, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Oskar Schlemmer und Christian Rohlfs.

Ein wesentlicher Pfeiler der Institution ist die Jawlensky-Sammlung. Sie ist die zweitgrößte ihrer Art in Deutschland und wird nur noch vom Museum Wiesbaden übertroffen. Diese Zusammenstellung bietet ein substanzielles Zeugnis des künstlerischen Schaffens des Meisters. Darüber hinaus umfasst der Bestand des Museums eine Vielzahl von Genres des 20. Jahrhunderts, die vom Expressionismus über die Art Informel, Fluxus, Op Art bis hin zur Konkreten Kunst reichen.

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
In welcher Stadt befindet sich das Museum Ostwall?
Frage 2:
Wo befindet sich das Museum seit 2010?
Frage 3:
Welcher Künstler wird mit dem Werk „Baum im Maisfeld“ im Katalog des Museums in Verbindung gebracht?
Frage 4:
Die Sammlung des Museums umfasst Werke aus welcher Strömung?
Frage 5:
Wie hieß das Museum, bevor es in Museum Ostwall umbenannt wurde?
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