Jocko mit einem IgelEdwin Landseer · 1828

  • MalmediumÖl auf Leinwand
  • MaterialartWandkunst
  • KunstrichtungRomantik
  • Entstehungsdatum1828
  • Kunstperiode– 19. Jahrhundert

Identifizierung von Jocko mit einem Igel

In diesem Ölgemälde auf Leinwand begegnen wir dem Werk Jocko mit einem Igel, das Edwin Landseer im Jahr 1828 schuf. Das Gemälde fängt einen ganz besonderen Moment der Neugier ein, der sich zwischen einem kleinen Tier und einem kaninen Gefährten entfaltet. Obwohl das Werk häufig unter dem Titel Porträt eines Terriers geführt wird, ist es am intimsten durch den Namen seines Protagonisten, Jocko, bekannt.

Der Auftrag für dieses Werk ging von Owen Williams aus, der das Ebenbild seines geliebten Haustieres bewahren wollte. Zum Zeitpunkt der Entstehung war Landseer erst sechsundzwanzig Jahre alt und bewies bereits ein frühes meisterhaftes Geschick für die Anatomie und den Charakter von Tieren. Dieses Stück gewährt uns einen tiefen Einblick in die Fähigkeit des Künstlers, die lebendige Präsenz eines Geschöpfes mit bemerkenswerter Präzision auf die Leinwand zu übertragen.

Die Komposition und die visuellen Elemente

Die Komposition wird durch die zentrale Figur eines weißen Hundes verankert, dessen dunkle, schwarze Nase ihn markant hervorhebt, während er auf einer zerklüfteten Anordnung von Felsen thront. Dieses canine Motiv bildet den unbestreitbaren Fokus des Werkes; sein Blick ist sehnsüchtig auf etwas gerichtet, das in der Ferne verborgen bleibt. Die Platzierung des Hundes erzeugt eine Atmosphäre stiller Erwartung inmitten der unberührten Natur. Zur Linken ist eine Person auszumachen, die der Landschaft eine menschliche Präsenz verleiht, ohne dabei die prominente Stellung des Tieres zu schmälern.

Über dem Hund wird der Himmel von zwei im Flug befindlichen Vögeln belebt, die dazu beitragen, die Vertikalität der Szenerie harmonisch auszubalancieren. Das Zusammenspiel dieser Elemente – das erdgebundene Gewicht der Felsen und die Gestalt auf der linken Seite im Kontrast zur luftigen Bewegung der Vögel – schafft eine ausgewogene, in sich geschlossene Struktur. Das Wechselspiel zwischen der aufmerksamen Haltung des Hundes und seiner Umgebung lässt einen ganz spezifischen, flüchtigen Moment erahnen, der meisterhaft in Öl auf Leinwand festgehalten wurde.

Provenienz und Sammlungsgeschichte

Die Abstammung dieses Werkes ist tief in den Privatsammlungen der Familie Williams verwurzelt. Ursprünglich befand sich das Gemälde im Besitz von Owen Williams, M. P., und ging in der Folge durch die Hände von Col. Peers Williams. Das Kunstwerk blieb über Generationen hinweg im Treuhandbesitz der Familie, während es in die Sammlung von Lt. Gen. Owen Williams überging.

Später wurde das Stück Teil der Sammlung von Iolo Aneurin Williams, der es von 1890 bis 1962 hütete. Nach dieser langen Phase des Privatbesitzes gelangte das Werk am 9. April 1980 im Rahmen eines anonymen Verkaufs bei Sotheby's Belgravia auf den öffentlichen Markt.

Ausstellungshistorie und Anerkennung

Die Geschichte dieses Werkes ist untrennbar mit der Royal Academy of Arts verbunden. Erstmals wurde es dort im Jahr 1828 unter dem Titel Portrait of a Terrier präsentiert. Diese frühe Ausstellung festigte die Bedeutung des Gemäldes innerhalb der institutionellen Landschaft der britischen Kunst während der frühen Schaffensphase des Künstlers.

Auch nach dem Ableben des Künstlers fand das Gemälde in bedeutenden Retrospektiven weiterhin Beachtung. Im Jahr 1874 wurde es in die Winterausstellung unter dem Titel The Works Of the Late Sir Edwin Henry Landseer in der Royal Academy of Arts aufgenommen. Diese Ausstellung diente dazu, sein Vermächtnis durch eine Sammlung seiner bedeutendsten Ölgemälde zu ehren.

Die öffentliche Präsenz des Gemäldes setzte sich bis in das späte neunzehnte Jahrhundert fort. Es wurde 1890 in der 21. Winterausstellung der Royal Academy of Arts gezeigt. Im selben Jahr fand es zudem Aufnahme in die Ausstellung Exhibition Of Works by the Old Masters and Deceased Masters of British Schools. Diese Auftritte spiegeln das beständige Interesse an der Fähigkeit des Künstlers wider, das Wesen und den Charakter seiner Motive einzufangen.

Edwin Landseer (1802 – 1873)

Viktorianischer Maler edler Tiere und majestätischer Hirsche, bekannt für seinen tiefgreifenden emotionalen Realismus.

Über dieses Kunstwerk

  • Titel: Jocko mit einem Igel
  • Künstler: Edwin Landseer
  • Jahr: 1828
  • Format: Querformat
  • Urheberrechtlicher Status: Gemeinfreiheit
  • Medium: Öl auf Leinwand
  • Epoche: – 19. Jahrhundert
  • Kontext des Werks: symbolischer tiercharakter, anatomische studie
  • Farbpalette: Erdig
  • Verwendungszweck: Gesprächsanregend

Eckdaten

  • Subject or theme: Porträt eines weißen Hundes und eines Igels
  • Artist: Edwin Landseer
  • Notable elements or techniques: Öl auf Leinwand, detaillierter Realismus
  • Year: 1828

Fragen und Antworten

Welche Größe wird für "Jocko mit einem Igel" in einem Wohnbereich empfohlen?

Für einen Wohnbereich wird für „Jocko mit einem Igel“ ein Druckformat von Großformatig empfohlen.

Welcher Phase der Karriere von Edwin Landseer lässt sich das Entstehungsjahr 1828 von „Jocko mit einem Igel“ zuordnen?

"Jocko mit einem Igel", entstanden im Jahr 1828, stammt aus der Frühwerk von Edwin Landseer.

Ist "Jocko mit einem Igel" von Edwin Landseer ein Gemälde, eine Zeichnung oder ein Druck?

"Jocko mit einem Igel" von Edwin Landseer wird als Wandkunst klassifiziert. Die Kategorie beschreibt die Art des Kunstwerks, um das es sich beim Original handelt.

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